Viel Masse und deutsche Klasse!

Von aufgeblähten Startfeldern, deutscher Klasse und Euro-Vorfreude.Future Champions

Und weiter ging es mit meiner „Tour de Deutschland“. Nach zwei „Büro“-Tagen in der Heimat habe ich mich bereits am Mittwoch auf den Weg nach Hagen gemacht. 5 Jahre ist es her, dass ich das letzte Mal bei den Future Champions in Hagen war. Erinnern konnte ich mich an lange Tage, riesige Starterfelder und zum Teil eher durchschnittliche Reiterei. An dieser Tatsache hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert.

Ein Turnier mit derart vielen Teilnehmern, Pferden und Prüfungen ist ohne Frage eine organisatorische Meisterleistung und das Team vom Hof Kasselmann tut sein Bestes alles unter einen Hut zu bekommen. Nichts desto trotz muss man sich fragen, ob es sein muss, dass eine Dressurprüfung am Sonntagabend um 22:00 Uhr endet (vor allem wenn man bedenkt, dass eben diese Damen und Herren ihren Vet-Check bereits am Dienstagvormittag bestritten haben und gegebenenfalls noch am Abend die Heimreise antreten müssen). Weniger wäre hier an der einen oder anderen Stelle vermutlich mehr.

SundownerDass die deutschen Dressurreiter vorhaben ihrem Ruf als Nachwuchsschmiede auch in diesem Jahr gerecht zu werden, hat sich nicht nur an den vielen deutschen Siegen und Platzierungen gezeigt, sondern vor allem an der Art und Weise dieser Leistungen. Grundsolide ausgebildete Pferde und Reiter, perfekt vorbereitet von herausragenden Trainern. Toll anzusehen! Da steigt auch die Vorfreude auf die im Juli anstehenden Europameisterschaften in San Giovanni in Italien. Mal sehen, was uns dort neben einer wunderschönen Anlage, italienischem Essen und vorhergesagten 35 Grad erwartet. Ich freue mich drauf!

P.S. Impressionen von meinem kurzen Ausflug nach Balve folgen.